Reitz Modellbau P8




U-Bahnhof Möckernbrücke


Der U-Bahnhof Möckernbrücke ist eine Station der Berliner U-Bahn-Linien U1, U3 und U7 im Ortsteil Kreuzberg des heutigen Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg. Die Anlage erstreckt sich beidseitig des Landwehrkanals zwischen der Möckernbrücke und der Großbeerenbrücke und verbindet das Hallesche mit dem Tempelhofer Ufer. Die Bahnhöfe der sogenannten Oststrecke der Berliner Hochbahn zwischen Warschauer Brücke und Möckernbrücke wurden überwiegend auf Grundlage der Planungen von 1891 errichtet. Die ausführende Firma Siemens und Halske realisierte die Stationen nach weitgehend standardisierten Entwürfen, wodurch eine eindeutige Zuschreibung einzelner Bahnhöfe an bestimmte Ingenieure oder Architekten heute kaum möglich ist. In ihrer ursprünglichen Gestalt entsprachen insbesondere die Stationen Stralauer Tor, Görlitzer Bahnhof, Kottbusser Tor, Prinzenstraße und Möckernbrücke diesem einheitlichen Bautypus. Kennzeichnend für diese frühen Hochbahnhöfe waren filigrane Hallenkonstruktionen aus Glas und Eisen, die vollständig auf den Metallviadukten aufruhten und dem zeitgenössischen Architekturverständnis technischer Leichtigkeit entsprachen. Der Bahnhof Möckernbrücke nimmt innerhalb dieser Typologie jedoch eine Sonderstellung ein. Bedingt durch den geschwungenen Verlauf des Landwehrkanals wurde die Station ebenfalls in leichter Krümmung angelegt. Darüber hinaus verzichtete Siemens und Halske auf die sonst übliche Arkadengliederung der verglasten Seitenwände sowie auf dekorative Schmuckelemente an den Zugängen. Als einzige gestalterische Akzente verblieben die Bogenbleche des Viadukts, weshalb der Bahnhof in zeitgenössischen Beschreibungen mitunter als „kunstlos“ charakterisiert wurde. Ein Urteil was aus heutiger Sicht beim Anblick des Modells von Gebhard Reitz kurios wirken mag.

Das Modell


Das Modell des U-Bahnhofs Möckernbrücke, ein Teil der Berliner Hochbahn, entstand als Modell maßstäblich nach Originalplänen in Handarbeit komplett aus Messing. Um einen vorbildgerechten Pendelbetrieb der U-Bahn über die Hochbahnbrücke und die Vierwegekreuzung darzustellen wurde die Strecke der Hochbahn verkürzt, um mit dem U-Bahnhof Möckernbrücke einen architektonischen Schlusspunkt und einen typischen U-Bahnhof der Berliner Gründerzeit auf der Anlage unterbringen zu können.

































Anhalter Bahnhof

Kapitel Bahnhofsgebäude

BW Anhalter Bahnhof

Kapitel Bw

Vierwegekreuzung

Kapitel Vierwege

Hochbahnbrücke

Kapitel Hochbahn

U-Bahnhof Möckernbrücke

Kapitel Möckernbrücke

Torhaus

Kapitel Torhaus

Trebbiner Strasse

Kapitel Trebbiner Str

Strassenbahndepot

Kapitel Strassenbahndepot


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